Heißklebepistole Test

Heißklebepistole Test

Heißklebepistolen gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Preiskategorien und mit verschiedenen Funktionen. Doch gerade im Bezug auf die Qualität gibt es bei den einzelnen Modellen gravierende Unterschiede und nicht jede Heißklebepistole ist für jeden Einsatzbereich geeignet. Nicht immer muss gleich zum teuersten Modell gegriffen werden, wichtig ist bei der Auswahl einer Heißklebepistole ist, dass sie die notwendigen Funktionen für ihren jeweiligen Einsatzbereich mitbringt, weshalb es im Vorfeld wichtig ist, sich genau zu überlegen, ob man ein Werkzeug für einen speziellen Einsatzbereich sucht oder ein Allround-Modell.

 

Verarbeitung und Gehäuse

Unabhängig vom Modell sollten beim Kauf einer Heißklebepistole immer auf die Verarbeitung des Gehäuses geachtet werden. Das Gehäuse bildet den Schutz zwischen den Händen und muss dementsprechend robust ausfallen und vor allem vor der Temperatur, die im inneren zum Erwärmen des Klebers entsteht, sehr gut abschirmen. Je nach Modell variieren die Temperaturen zwischen 100 und über 200 °C, auf die der Kleber erhitzt wird und erhärtet dann wieder innerhalb von 90 Sekunden. In der Regel können alle Klebestifte – unabhängig von der Farbe – bei der niedrigsten Temperatur geschmolzen werden, jedoch kann es mit niedrigen Temperaturen länger dauern, bist der harte Kleber verflüssigt wird. Je länger mit der Heißklebepistole gearbeitet wird, umso mehr erwärmt kann sich das Gehäuse erwärmen, weshalb das Gerät wärmeisolierende Eigenschaften haben sollte. Dadurch wird die Heißklebepistole maximal leicht warm und kann ohne Risiko von Verbrennungen genutzt werden.

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Auf sicheren Stand achten beim Heißklebepistolen Test

Sogenannte Glue-Pens ausgenommen, die in der Regel einfach hingelegt werden, sollten Heißklebepistolen über einen sicheren Stand verfügen. Gerade bei kabelgebundenen Modellen ist dieser jedoch mangelhaft und nur selten ausreichend. Dieser Umstand liegt darin, dass durch das Kabel das in eine bestimmte Richtung geht, die Geräte nicht mehr ausreichend ausbalanciert sind, was gerade bei sehr kleinen Modellen mit einem geringen Eigengewicht dazu führt, dass sie sehr schnell umfallen. Einen Vorteil haben hier Modelle, die mittels Akku betrieben werden, die ein großes Eigengewicht und einen sichern Stand haben. Allerdings sorgt ein zu großes Eigengewicht wiederum dafür, dass es anstrengender wird, mit dem Gerät auf Dauer zu arbeiten.

Kabel, Akku oder Station?

Welche Betriebsart die geeignetste für eine Heißklebepistole ist, ist abhängig für den Bereich, wo sie eingesetzt Heißklebepistole Test
wird, denn alle Formen bringen Vor- und Nachteile. Ein Gerät mit einem integrierten Akku hat den Vorteil, dass man beim Arbeiten unabhängig von Stromquellen ist und auch keine Kabel im Weg sind. Die Ladezeiten sind meist sehr kurz. Allerdings haben diese Geräte zur Schonung des Akkus meist eine niedrigere Kelbetemperatur, weshalb länger dauern kann, bis der Kleber erwärmt wird. Dadurch, dass die Stromquelle im Gerät integriert ist, ergibt sich auch ein höheres Grundgewicht, was längeres Arbeiten aufgrund des Gewichtes mühsamer macht.

Kabelgebundene Geräte

Kabelgebundene Geräte haben den Vorteil, dass mit ihnen länger gearbeitet werden kann. Da sie dauerhaft Strom bekommen, sich das Kabel jedoch zur Stolperfalle entwickeln kann. Kabelgebundene Heißklebepistolen gehören zu jenen Modellen, die von Hobbybastlern am häufigsten verwendet werden. Dicht gefolgt von Modellen mit einer eigenen Aufladestation. Klebepistolen mit einer eigenen Aufladestation haben den Vorteil, dass sie immer sicher abgestellt werden können und in der Station nicht nur geladen werden, sondern parallel der Kleber erhitzt wird. Allerdings benötigt man für die Station wiederum einen Stromanschluss. Und zudem kann es vorkommen, dass ein häufiges Nachheizen des Klebers erforderlich ist.

Mechanisches Nachfüllen kann zum Problem werden

Bei Heißklebepistolen im unteren Preissegment muss der Klebestift oft noch manuell nachgefüllt werden. Gerade Anfängern macht dieser Umstand oft Probleme, da sie noch kein Gefühl für den richtigen Druck entwickelt haben. Da kann es schnell vorkommen, dass unschöne Flecken auf den Klebestellen landen, weil zu viel Klebemasse aus dem Gerät austritt. Außerdem kann es durch Verwackelungen zu ungenauen Klebestellen kommen, die später ebenfalls nicht schön aussehen oder sogar die Festigkeit beeinflussen können, wenn nicht ordentlich gearbeitet wurde. Einfacher ist das Arbeiten mit Heißklebepistolen, die eine Abzugsautomatik besitzen. Damit wird die Klebepatrone automatisch nachgezogen, wodurch man sich besser darauf konzentrieren kann exakte Klebestellen zu setzen.

 

Heißklebepistole im Test mit Extras

Je nach Modell und Preisklasse sind die Heißklebepistolen mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man bei dem Gerät die Düsen wechseln kann. Unabhängig von Hersteller oder Preisklasse kommt es leider bei allen Modellen schnell vor, dass sich die Düse verklebt. Wer nicht konsequent das Gerät nach dem Einsatz reinigt, muss also damit rechnen, dass die Düse bald verklebt, und ist besser beraten zu einem Modell mit auswechselbaren Düsen zu greifen.

Modelle in höheren Preisklassen

Modelle in höheren Preisklassen bieten zudem den Luxus, dass sich bei ihnen die Temperatur regulieren lässt. Dies bietet den Vorteil, dass der Kleber in unterschiedlicher Konsistenz zur Verfügung steht, wodurch sich Klebearbeiten exakter erledigen lassen. Eine zähe Klebemasse ist beispielsweise besser geeignet um kleinere Löcher abzudichten, während eine flüssigere Konsistenz hilfreich ist, wenn größere Flächen geklebt werden müssen. Zusätzlich können die Geräte noch mit einem Tropfschutz ausgestattet sein, der besonders hilfreich ist, wenn es darum geht, sauber und exakt zu arbeiten.

 

Welches Modell für welche Einsatzbereiche?

Heißklebepistole Test

Welches Modell schlussendlich gekauft wird, hängt stark von ihrem jeweiligen Einsatzbereich ab. Stabile Heißklebepistolen mit einem Akku werden meist im professionellen Handwerkerbereich eingesetzt. Da diese flexibel verfügbar sein müssen und Kabel hier nur unnötig behindern und auch das Einsatzgebiet beschränken können. Wer gerne und viel bastelt, der ist mit einem kleineren und handlicheren Modell besser bedient, wobei es hier sehr hilfreich sein kann, wenn sich die Temperatur regulieren lässt. Dadurch steht immer die richtige Konsistenz für die verschiedenen Klebearbeiten zur Verfügung. Wer eine Heißklebepistole nur für gelegentliche Klebearbeiten benötigt, der muss weniger auf zusätzliche Funktionen achten. Sollte aber dennoch zu einem stabilen und soliden Modell greifen. Grundsätzlich müssen auch Modelle im unteren Preissegement mit den Mindeststandards im Bezug auf die Sicherheit ausgestattet sein. Jedoch können diese umständlicher zu bedienen sein.

Auf Qualität achten

Im TÜV-Test schneiden nur wenige Klebepistolen mit einem guten Ergebnis ab. Grundsätzlich sollten Kunden beim Kauf darauf achten, dass sie Prüfzeichen, wie das CE-Zeichen besitzen. Was ein Anhaltspunkt dafür ist, dass sie den grundlegenden Sicherheitsstandards entspricht. Aber auch der Kunde selbst ist bei der Beurteilung der Qualität gefragt. Kurze Kabellängen sind beispielsweise problematisch und das Kabel sollte mindestens eine Länge von über zwei Meter besitzen, damit man auch einen Bewegungsfreiraum hat. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Klebestifte möglichst einfach und rasch nachfüllbar sind, was einiges an Zeit ersparen kann. Das Gehäuse selbst sollte ebenfalls gut verarbeitet sein. Es darf keine scharfen Ecken und Kanten geben, an denen man sich verletzen könnte. Natürlich ist im Umgang mit einer Heißklebepistole auch jeder Bastler selbst dafür verantwortlich sich an die Sicherheitshinweise zu halten, damit es zu keinen Unfällen kommt.(Heißklebepistole Test Video)

 

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